SPAM! Musikmagazin Ausgabe 2: Review, Blackfield V

Blackfield

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Blackfield V

(Kscope)

Das Album beginnt mit einem anderthalbminütigen SPAM! Musik Magazin Ausgabe 2: Reviews, Blackfield Vgetragenen Streicherszenario – schööön. Diesem folgt „Family Man“, das in seiner Wucht zu gefallen weiß. Das war’s dann aber auch schon mit der Herrlichkeit der fünften Studioarbeit von Aviv Geffen und Steven Wilson. Einmal mehr ergeht sich das Duo, in dem sich die Kräfte hin zum Israeli Geffen verschoben haben, in gepflegter Langeweile. Das klingt alles gefällig, alles in allem jedoch zu oft selbstgefällig – pomadig würde man das auf dem Fußballplatz nennen. Das
Hochglanzprodukt „Blackfield V“ mag ein Fortschritt gegenüber den beiden letzten enttäuschenden Platten sein. Doch gelingt es dem Duo auch hier zu keinem Augenblick – selbst nicht mit einem an und für sich ansprechenden Titel wie „We’ll Never Be Apart“ – seine Hörer zu packen. Die dafür notwendigen Widerhaken wurden in der Produktion abgeflext, so es sie denn je gab. Blackfields Mission „Edelpop für das 21. Jahrhundert“, sie ist gescheitert. Die Aufgabe geht nun an andere über.

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//Steven Thomson